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Montag, Mai 28, 2007

48.999 + 1

kürzlich besuchte ich den grün-weiß-grünen salon. es ist eine literaturveranstaltung bei der ausschließlich autoren von fußballbüchern zu wort kommen, die bei dieser gelegenheit aus ihrem neuesten werk vorlesen und für fragen zur verfügung stehen.

es waren verschiedenste leute zugegen. man wundert sich immer, welche personen durch ihre liebe/ihr interesse zum/am fußball zusammenfinden. hier war ein kleiner querschnitt von normalos, ein paar freaks vertreten, allen gemeinsam ihr interesse an literatur zum thema.

als ich mich richtung auto auf den nach-hause-weg machte, fuhr ein mann mit einem rad an mir vorbei, der mir völlig unbekannt war und sprach mich an: „w 3, reihe 15“. ich guckte verständnislos zur seite. „w 3, reihe 15“ wiederholte er. „ah“, sagte ich, „letztes wochenende im stadion. falsch, reihe 19“! (reine reflexantwort, eigentlich fehlten mir die worte!) im ausverkauften stadion sitzen immerhin 49.000 leute , ich hatte irgendeiner reihe vor ihm gesessen (er reihe 22). ob ich da immer sitzen würde (nein), aber er hätte mich auch schon mit xyz danach im hotel gesehen (wo wir immer anschließend noch 1 – 13 biere trinken). dann verabschiedete er sich.

meine freundin, frau h aus h, würde kommentieren: „oh mein gott! nirgends kann man mehr hingehen, überall wird man beobachtet.“ orwell-mania :-) ich, für meinen teil, fuhr lächelnd nach hause und freute mich.

Freitag, April 06, 2007

www.frag-mutti.de


aus meinem hannover-network-thread bei XING habe ich einen wunderbaren tipp für eine homepage erhalten, siehe text unten:


Junge Männer, die aus dem luxuriösen "Hotel Mama" geflogen sind, haben es nicht leicht. Knallhart sehen sie sich nach dem Umzug in die eigenen (oder gemieteten) vier Wände der brutalen Realität gegenüber gestellt. Was früher im Mutti-Wunderland wie ein weit entfernter Fluch klang, ist auf einmal so nah - die Bewältigung des Alltags. Waschen, putzen, kochen - all diese Dinge wollen gelernt sein. Da wir selbst diese Entwicklung durchstehen mussten (und noch müssen), wollen wir allen Genossen Tribut zollen, denen es genauso wie uns ergeht. Mit dieser Sammlung an wertvollen Tipps geben wir den geplagten Junggesellen dieser Erde ein wichtiges Instrument an die Hand, um im Kampf gegen den Alltag zu bestehen. Alle Tipps sind kampf- und alltagserprobt - und nach einer intensiven Lektüre sollte der Anruf bei "Mutti" bald überflüssig sein...
und nach dem mahl, das ihr unter "wir" gefunden habt, braucht man dann auf jeden fall etwas zu trinken, sonst liegt es zu schwer im magen :-) in diesem sinne: einen schönen restabend!