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Sonntag, Februar 24, 2008

tricks

nachdem ich heute in der glamour gelesen habe, dass man männern nie, nie, nie erzählen soll, dass es cremes gibt, die so viel kosten wie ein ipod mit 16 GB :-P, ergänzte ich mein "wissen" in der vanity, dass sich die ständig wachsende menge teurer cremes trotz hervorragender wirkstoffe natürlich nicht selbst verkauft, sondern mit tricks an die frau gebracht werden müssen. dazu gehört z.b.: "der verschluß fast aller cremes läßt sich beispielsweise nicht zufällig nach links öffnen. die drehung gegen den uhrzeigersinn soll vielmehr unterbewußt den effekt des zeitzurückdrehens hervorrufen."
also verpackungsdesign luxuriös usw. und vor allem durch farbe (sehr trendy derzeit leichtes grün, symbolisiert unterwasserwelt/natur und die geballte kompetenz der ärzte in einem OP) manipulierend - war mir bekannt. aber das konnte ich mir bisher nicht vorstellen.


ich kannte bisher nur die geschichte mit der kühlschrankinnenfarbe. es gab ein experiment, kühlschränke mit sandfarbenem innenleben anzubieten und daneben welche mit blauem interieur. logischerweise grifffen die leute zu den innen blauen, weil das kälte symbolisiert, bei dem gelben hätte man den eindruck, er würde nicht richtig kühlen. aber die uhr zurückzudrehen? es wird gründe dafür geben, wer weiß schon, wie sein unterbewußtsein manipulierbar ist.

Dienstag, Oktober 09, 2007

face the truth

wir sollen den abschied rehabilitieren, las ich heute morgen. ohne ihn gäbe es keinen zauber von neuanfang, kein erkennen was gut war oder schlecht, keinen abstand. keine aufbruchsstimmungabschied, keine veränderung erkennen.
abschied vom sommer steht da, von einem freund, einer liebe, einer lebensphase. von parties, einem lieblingskleid (-tasche, - schuhen, etc.), einem vorurteil, von freunden, die keine mehr sind. mein schlüsselsatz: man soll zum richtigen zeitpunkt loslassen.


da liegt das problem. WANN ist der richtige zeitpunkt? wann wissen wir, dass es nicht mehr weitergeht? dass es keinen sinn mehr hat, sich etwas vorzumachen?
meine erkenntnis traf mich heute morgen! kurz nach der lektüre im supermarkt. machen wir es lang anstatt kurz :-) zwei wochenendtage lang! hat uns die sonne noch mal verwöhnt (nach diesem sommer ist man ja schon genügsam!). ich habe faul die nachmittage genutzt, um auf der bank auf der terrasse zu liegen, zu lesen, zu schlafen, löcher in den himmel zu gucken. gegen halb sechs ist es kühl geworden. aber wir haben vorgestern noch ein herrliches terrassenfrühstück gemacht. in der sonne. ohne jacke.
das hat darüber hinweg getröstet, zumindest ein kleines bißchen, dass ich in diesem jahr nur ganz wenige inlinerrunden am maschsee gemacht habe, kein einziges mal im maschseestrandbad zum baden war. einfach zu wenig sommer. die wenigen sonnenstunden hab ich entweder im garten oder im süßwasser verbracht und zwei schöne abende am lagerfeuer im strandbad mit cocktails. das wars. ich hab immer drauf gewartet, dass es nochmal wärmer wird, der sommer doch nochmal kommt. nun hab ich die hoffnung aufgegeben, heute morgen um kurz nach zehn: neben den weihnachtssüßigkeiten, deren existenz vor mitte bis ende november ich völlig ignoriere, waren die ersten clementinen aufgebaut. da wusste ich, der sommer, der kommt nicht mehr.

Freitag, September 28, 2007

10 dinge, die einem nie mehr peinlich sein sollten

las ich grad in meiner glamour:

1. die speisekarte nicht zu verstehen. wer weiß schon, was "Ricciutelle alla Carettiera" sind.
(das fand ich noch nie peinlich danach zu fragen. ich will ja schließlich wissen was ich esse, übrigens auch gern in den mundartlich gefärbten bereichen deutschlands)

2. dass man alles auszieht, bevor man auf die waage steigt, sogar das haarband.
(gibt es jemanden, der das nicht tut? weibliche menschen, meine ich. logisch, oder und muss auch nicht erwähnt werden!)

3. morgens um sieben von einer party zu kommen.
(das ist nicht peinlich, vielleicht das, was auf der party passiert ist, aber die tatsache an sich... maximal die nachbarn, die man trifft oder die blöderweise grad aus dem fenster gucken. dafür hält das taxi am besten schon mal an der vorherigen straßenecke :-) )

4. kultstücke aus der kindheit, z.b. hubba bubba.
(daran sieht man mal, dass diese texte von leuten geschrieben werden, die selbst noch kinder sind. hubba bubba. das essen sogar meine kinder noch. was ist mit käpt'n nuss, treets oder sonst was? und peinlich? niemals!)

5. einen liedtext laut, aber völlig falsch mitzusingen.
(ok, I agree. ohne wenn und aber)

6. eine dreistellige zahl von schuhen im schrank.
(davon bin ich lichtjahre entfernt. keine ahnung.)

7. tickets für die take that reunion zu kaufen.
(wie peinlich???!! wir waren quasi die ersten, die HIER geschrieen haben, und was macht ihr am 31.10.??)

8. einem fremden menschen zurückzuwinken.
(also das deutet wieder auf punkt 4 hin - keine ahnung, der verfasser!)

9. das chaotische innenleben der handtasche beim security check am flughafen.
(tja, was soll ich sagen... das ist ein thema für sich und nicht nur beim security check. aber da es hier erwähnt ist, gehe ich davon aus, dass ich keineswegs die einzige bin, die das betrifft. weiter will ich das gar nicht vertiefen... die untiefen meiner handtasche :-) )

10. die verkäuferin nach einer jeansnummer größer fragen.
(mittlerweile wird man ja immer von anderen menschen bedient, falls man überhaupt bedient wird. das ist also nicht peinlich. das wird es nur, wenn die antwort lautet...leider nur bis größe xyz. für solche momente sollte man, falls gefahr besteht, einfach die kleinen boutiquen meiden, auch große, wunderbar anonyme geschäfte führen mittlerweile diverse marken)