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Mittwoch, Juni 18, 2008

Mittwoch -

heute wird nichts besonderes passieren. Ein ereignisloser Tag. Gleich geh ich ins GIG zum BMI Tuning des Monats Juni. Das ist bestimmt nett, aber eben ok und sonst nichts. Eben nichts besonders schönes. Deshalb steht heute stellvertretend für die gesamte Zeit, dass ich mich seit Anfang Mai freue morgens zur Arbeit zu gehen. Mein neuer Job macht mir ausgesprochen viel Spaß. Er ist schlecht, sehr schlecht, bezahlt, aber die Freude daran ist mehr wert als viel Geld. Nun kann man sich nicht leisten für wenig Geld zu arbeiten, aber ich sehr es als Einstieg und hoffe einfach, dass sie es im nächsten Jahr einsehen, den Vertrag verlängern und einfach was oben drauf packen. Dann wäre es nahezu perfekt!

Dienstag, Juni 17, 2008

Dienstag

Heute war schön, dass ich mit Conny ihren Geburtstag nachgefeiert habe! Wir hatten es sehr nett. Um kurz nach 18 Uhr haben wir uns im Falkners getroffen und Cocktail Tasting gemacht :-) Dazu haben wir ihr Geschenk ausgepackt, viele Paninitütchen und die Bilder gleich eingeklebt. Eine Stunde haben wir dran gesessen. Ich muss unbedingt auch noch Gas geben. Hab erst sechs Bildchen... (tsssssss - nachlässig dieses Mal!). Danach waren wir noch auf ein paar kleine Bier in der Rumpelkammer zum Rumpelfußball. Mein Tipp war ja, dass Italien und Frankreich rausfliegen und Rumänien weiterkommt, aber das hat nicht geklappt. Niederlande, das war ja klar und Italien sind weiter.


Es war ein rundrum schöner Abend!

Montag, Juni 16, 2008

Ab heute...

ab heute möchte ich mal alle bitten zu schreiben, was besonders schön war am Tag. Und zwar eine Woche lang. Das können auch mehrere Sachen sein, aber eine findet sich doch bestimmt! Ich fang mal an, bezogen auf gestern:

Sonntag war besonders schön, dass
ich endlich das Büro so weit aufgeräumt habe, mein Bett reingestellt habe und endlich ein kleines Reich für mich habe, die Tür zu machen kann. Das fühlt sich so toll an und ich ärgere mich eigentlich, dass ich es nicht schon viel früher gemacht habe. Aber so weiß ich, wie toll es sein wird, dass ich das jetzt für lange Zeit haben werde, in unserer neuen Wohnung, wo immer die auch sein wird!

Freitag, Juni 06, 2008

Ödön von Horváth

Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich -
aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen
Flügeln und das Leben geht weiter, als wär
man nie dabei gewesen.




.

Sonntag, April 06, 2008

gelesen

Es gibt Dinge, die kann man kontrollieren und solche, die einfach passieren. Verschwende keine Zeit an die letzteren.

Ich wandle es noch mal ab in.... verschwende keine oder möglichst wenig Zeit an die letzteren, wenn sie dir nicht gut tun.

Dienstag, März 18, 2008

seifenblasen


zerplatzen oder es haut jemand mit einem hammer auf träume. wesentlich ist, dass es immer schmerzt, wenn ein anderer eine entscheidung fällt, die die eigene person betrifft und an der nichts zu rütteln ist bzw. man selbst nichts dagegen tun kann. egal, ob man vll selbst einen gedanken in diese richtung gedacht hat. entscheidend ist das fremdbestimmte.
man kann dann trauer gut kanalisieren, in dem man wütend wird. im ersten moment. irgendwann kommt eine traurigkeit und das ist gut so.
in der ersten minute nach der wutwelle und dann immer wieder zwischen dem erkennen der unverrückbaren realität immer wieder energieschübe, die heißen: jedes ende, jede veränderung ist ein neuanfang, birgt neues, spannendes. was wäre gewesen, wenn das und das nicht passiert wäre, usw. auch hier eine chance. trotz eines ziemlichen schnitts an dieser stelle.
was hätte sich angeboten als abbildung, um die lage zu symbolisieren? seifenblasen? zu seicht, zu zart, kein knall. tränen, eine enorme welle? ein schnitt mit einem scharfen messer, vll in haut (it cuts like a knife? nö, das ist eher anders.) oder frische triebe, die sich grad den weg aus der erde suchen? für den neuanfang? die neue chance? nein, ich glaube, der hammer mit den zerschlagenen herzen ist genau richtig. ein paar sind heil geblieben, viele kaputt. räumt man die kaputten weg, ist wieder platz für neue. so soll es sein!

Donnerstag, März 13, 2008

wenn das im sommer....

wieder anders aussehen soll, muss was passieren. wann folgt der zündende antrieb??

Sonntag, Februar 24, 2008

tricks

nachdem ich heute in der glamour gelesen habe, dass man männern nie, nie, nie erzählen soll, dass es cremes gibt, die so viel kosten wie ein ipod mit 16 GB :-P, ergänzte ich mein "wissen" in der vanity, dass sich die ständig wachsende menge teurer cremes trotz hervorragender wirkstoffe natürlich nicht selbst verkauft, sondern mit tricks an die frau gebracht werden müssen. dazu gehört z.b.: "der verschluß fast aller cremes läßt sich beispielsweise nicht zufällig nach links öffnen. die drehung gegen den uhrzeigersinn soll vielmehr unterbewußt den effekt des zeitzurückdrehens hervorrufen."
also verpackungsdesign luxuriös usw. und vor allem durch farbe (sehr trendy derzeit leichtes grün, symbolisiert unterwasserwelt/natur und die geballte kompetenz der ärzte in einem OP) manipulierend - war mir bekannt. aber das konnte ich mir bisher nicht vorstellen.


ich kannte bisher nur die geschichte mit der kühlschrankinnenfarbe. es gab ein experiment, kühlschränke mit sandfarbenem innenleben anzubieten und daneben welche mit blauem interieur. logischerweise grifffen die leute zu den innen blauen, weil das kälte symbolisiert, bei dem gelben hätte man den eindruck, er würde nicht richtig kühlen. aber die uhr zurückzudrehen? es wird gründe dafür geben, wer weiß schon, wie sein unterbewußtsein manipulierbar ist.

Donnerstag, Februar 14, 2008

Samstag, Januar 26, 2008

...

"Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. Wer die Gegenwart nicht aushält, pfercht Präteritum und Futur zusammen. Die Vergangenheit verdrängt, die Zukunft ungewiss."

Wie furchtbar muss es sein, in so einem Gedankenkäfig gefangen zu sein. Sind einige Menschen deshalb so unerträglich?

Montag, Dezember 24, 2007

frohe weihnachten!


under the microscope, I found that snowflakes were miracles of beauty; and it seemed a shame that this beauty should not be seen and appreciated by others. every crystal was a masterpiece of design and no one design was ever repeated. when a snowflake melted, that design was forever lost. just that much beauty was gone, without leaving any record behind."

(wilson "snowflake" bentley, photographer, 1925)

Montag, Oktober 29, 2007

wörter der woche

in der letzten woche hab ich schon mal ein wort beschrieben, das mir aufgefallen ist. eventgenetisch hieß es. nun leben wir in einer zeit der ständigen wortschöpfungen. irgendwer schreibt immer irgendwas, was man noch nicht gelesen hat. da glänzt man entweder durch unwissenheit, wie ich in diesem fall oder es ist z.b. generationsabhängig, in den generationen natürlich auch wieder in einzelnen gruppen verhaftet. wenn ich z.b. an jugendliche denke, dann gibt es - aus meiner sicht - hier sprachlich sehr unterschiedlich gefärbte gruppen. das hat mit herkunft zu tun, sozialer struktur, aber auch mit umfeld.

wenn ich also auf etwas für mich neues stoße, kann es sein, dass zehn andere sofort schreien: "oh, das ist doch alt." (oder sagt man das heute gar nicht mehr so?) mittlerweile haben sich ja auch schon bei "uns" sachen wie n8 oder 2U eingebürgert, zumindest sind sie uns bekannt und wir können sie entziffern. (und ja, kritiker, wir müssen uns nicht jeden schuh anziehen, aber so ganz sollte man den anschluß nicht verlieren, oder? und auch das sind sprachströmungen. stillstand ist rückschritt! wenigstens wissen kann man es ja, wenn auch nicht unbedingt verwenden.)

dann fällt mir auf, schon vor längerer zeit beschrieben, dass es wörter gibt, die verschwinden. sätze, ausdrücke sind veraltet, zeitabhängig. hier hat z.b. jemand eine seite für bedrohte wörter eingerichtet. schlimmer finde ich allerdings, dass es mir immer öfter auffällt, dass ich über dinge rede, die nicht mehr vorhanden oder üblich sind und meine kinder mich nicht verstehen. geschehen bei dem wort KNICKS zum beispiel. tamina las mir einen text vor (nach harry potter werde ich sie noch mal durch die nesthäkchen bände scheuchen, damit unklarheiten beseitigt werden ;-) ) und fragte nach der bedeutung. nicht, dass ich daran interessiert bin, diese geste wieder aufleben zu lassen (war es eigentlich so, dass man durch die unterwürfige aktion dem gegenüber mehr respekt zollte oder sich seiner untergeordneten rolle mehr bewusst war?). aber es stimmt mich schon nachdenklich, wenn ich mir vorstelle, dass nur ein generationssprung ausreicht, worte in der versenkung verschwinden zu lassen, von den aktionen mal ganz abgesehen.

wie krieg ich den bogen jetzt wieder zum anfang? ich hab in meiner lieblingszeitschrift, die übrigens meist einen ganz hervorragenden leitartikel hat, wieder worte entdeckt, die ich entweder nicht kenne oder wortschöpfungen oder orte, die mir fremd sind. genauso gern, wie ich manchmal mit einem duden oder fremdwörterlexikon dasitze und ewig darin blättere, weil ich natürlich ursprünglich nur mal was "kurz'" nachsehen wollte, lese ich jetzt oft ewig lang in meiner zeitschrift, mein laptop daneben und google und wikipediarisiere :-P

in dieser woche sind es "menetekeln" und der ort deutschbaselitz.

bei menetekel nachgeschlagen mache ich mir gedanken über unheilvolle vorwarnungen der letzten zeit und weil heute sonntag ist und ich keine lust habe, mir den tag zu verderben, schiebe ich das sofort weg!

deutschbaselitz hört sich an wie lotharmatthäusenglisch. man denkt an georg baselitz, den maler. in wirklichkeit verhält es sich aber andersherum. baselitz heisst gar nicht so, sondern hans-georg kern und hat sich schlicht einen teil des namens seines geburtsortes zu eigen gemacht. aber, nebenbei, deutschbaselitz (wer denkt sich diese namen aus? ich weiß schon, die lösung steckt im namen selbst...), finde ich, hört sich an wie deutschländer. diese würstchen mit dem unsäglichen namen, die ich dessentwegen nicht esse. jedenfalls nicht wissentlich.

Sonntag, Oktober 28, 2007

sonntag


man kanns kaum glauben, ich sitze hier in meinem wohnzimmer, es ist sonntag, 9 uhr, ohnehin schon selten und verwunderlich. heute ist mein letzter freier tag, morgen hole ich tamina wieder ab. ich überlege, was ich tun möchte, will und kann. die sonne scheint mir direkt ins gesicht, aber draussen ist es eiskalt. also so fühlte es sich zumindest an, als ich die besucherkatze herausgelassen habe. frühstück ist noch keine option, zu früh. vielleicht mit einer vanity aufs sofa oder - ganz dekadent - TV an und CSI gucken und das zeug, das ich in der letzten woche aufgezeichnet und noch nicht gesehen habe (dr. house, greys und brothers and sisters). physical park wäre eine option, dann aber sofort, ab halb elf kommen dort die massen sonntags und das ist eher kontraproduktiv. vielleicht lieber morgen. ich wünsche allen einen schönen, entspannten sonntag! was macht ihr heute so? (gerade festgestellt, die uhren sind umgestellt worden! in diesen funkuhrenzeiten fällt das größtenteils kaum auf. nur die wenigen noch mit der hand zu verstellenden exemplare zeigen einem, dass man endlich wieder eine stunde zurückbekommen hat.)

Samstag, Oktober 20, 2007

wörter -

und solche, die noch welche werden wollen:

EVENTGENETISCH

wir treffen uns mit einer gruppe von leuten, die immer anders zusamengesetzt ist, bis auf einen gewissen harten kern, einmal im monat zum BMI TUNING. ja, das ist auch so ein wort. aber - es ist immerhin schon ein paar jahre alt. tatsächlich wird hier der BodyMassIndex getunt und zwar in form von bestimmter nahrungsaufnahme, als da wären schnitzel, currywurst mit pommes, kroketten, bratkartoffel. zu diesem zweck sucht man lokale auf, die nicht zu stylish sind und diese gutbürgerliche küche zu moderaten preisen anbieten. das ganze geschieht einmal im monat. und zwar in der regel mittwochs, maximal donnerstags. an keinem anderen tag. nun steht für den nächsten monat ein grünkohlessen an, ist zwar kein schnitzel, aber wegen der jahreszeit - hauptsache völlerei! unglücklicherweise soll es an einem donnerstag stattfinden. aber da hab ich schon eine andere üppige essensverabredung. nämlich mit meinen damen des sechswöchentlich stattfindenden weiberabends. immer donnerstags!

als ich nun heute um verlegung des BMI termins auf den mittwoch bat, hörte ich, dass jemand lieber donnerstags essen wollte, und jemand vorschlug - och, dann können wir auch mo, di oder fr nehmen, gab es einen einspruch! EVENTGENETISCH sei es immer der mi oder do!

nun denn, sei's drum, der damenevent hat auch eine genetische dynamik, die da donnerstag heisst!

Dienstag, Oktober 09, 2007

face the truth

wir sollen den abschied rehabilitieren, las ich heute morgen. ohne ihn gäbe es keinen zauber von neuanfang, kein erkennen was gut war oder schlecht, keinen abstand. keine aufbruchsstimmungabschied, keine veränderung erkennen.
abschied vom sommer steht da, von einem freund, einer liebe, einer lebensphase. von parties, einem lieblingskleid (-tasche, - schuhen, etc.), einem vorurteil, von freunden, die keine mehr sind. mein schlüsselsatz: man soll zum richtigen zeitpunkt loslassen.


da liegt das problem. WANN ist der richtige zeitpunkt? wann wissen wir, dass es nicht mehr weitergeht? dass es keinen sinn mehr hat, sich etwas vorzumachen?
meine erkenntnis traf mich heute morgen! kurz nach der lektüre im supermarkt. machen wir es lang anstatt kurz :-) zwei wochenendtage lang! hat uns die sonne noch mal verwöhnt (nach diesem sommer ist man ja schon genügsam!). ich habe faul die nachmittage genutzt, um auf der bank auf der terrasse zu liegen, zu lesen, zu schlafen, löcher in den himmel zu gucken. gegen halb sechs ist es kühl geworden. aber wir haben vorgestern noch ein herrliches terrassenfrühstück gemacht. in der sonne. ohne jacke.
das hat darüber hinweg getröstet, zumindest ein kleines bißchen, dass ich in diesem jahr nur ganz wenige inlinerrunden am maschsee gemacht habe, kein einziges mal im maschseestrandbad zum baden war. einfach zu wenig sommer. die wenigen sonnenstunden hab ich entweder im garten oder im süßwasser verbracht und zwei schöne abende am lagerfeuer im strandbad mit cocktails. das wars. ich hab immer drauf gewartet, dass es nochmal wärmer wird, der sommer doch nochmal kommt. nun hab ich die hoffnung aufgegeben, heute morgen um kurz nach zehn: neben den weihnachtssüßigkeiten, deren existenz vor mitte bis ende november ich völlig ignoriere, waren die ersten clementinen aufgebaut. da wusste ich, der sommer, der kommt nicht mehr.

Freitag, Oktober 05, 2007

"taschen lügen nicht!"...


lese ich in einer meiner anderen bevorzugten presseexemplare. und überhaupt: "lustkäufe, ob im affekt oder geplant, haben lästige folgen fürs budget, aber eben nachweislich eine hochtherapeutische wirkung auf die seele, den sex-appeal und das selbst." "liebesbeweise für das ego". "sehnsucht nach mehr-wert".

ich unterschreibe das alles, aber die sache mit dem "mehr-wert" nicht. nennen wir es den richtigen wert, den wohlfühl-wert, weil der gefühlte wert nicht immer so ist, wie er sein sollte. sagen wir, es ist der "ich fühl mich mit mir wohl-wert".

da gibts tage, man schaut in den spiegel und es ist gelaufen.
gefühlt : schlecht
im spiegel betrachtet: noch schlechter
geduscht, haare gefönt: nichts sitzt, es bleibt schlecht, alles doof

an solchen tagen gibt es keine lustkäufe, nur frustkäufe. da hebt nichts die laune, man möchte zwar, aber man sollte es lassen. es lebe die halbherzigkeit in diesen momenten.

aber die anderen tage sinds: man streift herum, findet gefallen an sich selbst, meist fängt der tag schon gut an. ich erinnere mich bei dieser gelegenheit gern an den tag, an dem ich morgens einem linienbus die vorfahrt ließ. am steuer ein mann mit weißem haar und einem rauschebart. ich winke ihm zu: "fahr" - er wirft mir eine kußhand zu. ich grinse und freue mich. es macht den tag nett, rund und gibt ein gutes gefühl.

an solchen tagen kann man in die stadt gehen. streift, weil man erstaunlicherweise eine terminlücke hat, durch die etage eines bevorzugten geschäfts. sieht ein teil, das gut gefällt, eins natürlich nur. größe? die richtige! wunder! anprobiert... und es passt, sieht genauso aus wie man sich das gedacht hat, kostet wenig oder ist zumindest im rahmen - gekauft! toll!
man kann natürlich auch seine liebe für z.b. eine tasche entdecken. in solchen fällen, wenns etwas mehr kostet, besuche ich das objekt der begierde an mehreren tagen. am ersten tag, am entdeckertag, gefällt sie mir gut. dann warte ich einen tag. am übernächsten gehe ich wieder hin. gefällt mir immer noch gut, aber der preis... ich lasse das zurücklegen verlängern. einen tag noch, bitte. dann komme ich wieder. entweder ist es ein nein oder ein ja, aber nicht mehr so enthusiatisch wie am ersten tag. dafür aber die gewissheit: du wirst dich ärgern, wenn du sie nicht nimmst, sonst ist sie weg und das wars dann.

sie wird mit nach hause genommen und zieht ein. aber sie muss noch ein wenig in ihrer tüte ausharren. anwärmen, abwarten. irgendwann wird sie herausgenommen, sagen wir nach 5 tagen. dann wird sie gepackt, benutzt. sieht sie noch so toll aus? ja! und dann beginnt das gute gefühl. siehe oben.

Samstag, September 29, 2007

erinnerungen

"Gute Nacht, John Boy!", "Gute Nacht, Elizabeth!", "Gute Nacht, Jim Bob!", "Gute Nacht, Ma", "Gute Nacht Kinder!"

Freitag, September 28, 2007

10 dinge, die einem nie mehr peinlich sein sollten

las ich grad in meiner glamour:

1. die speisekarte nicht zu verstehen. wer weiß schon, was "Ricciutelle alla Carettiera" sind.
(das fand ich noch nie peinlich danach zu fragen. ich will ja schließlich wissen was ich esse, übrigens auch gern in den mundartlich gefärbten bereichen deutschlands)

2. dass man alles auszieht, bevor man auf die waage steigt, sogar das haarband.
(gibt es jemanden, der das nicht tut? weibliche menschen, meine ich. logisch, oder und muss auch nicht erwähnt werden!)

3. morgens um sieben von einer party zu kommen.
(das ist nicht peinlich, vielleicht das, was auf der party passiert ist, aber die tatsache an sich... maximal die nachbarn, die man trifft oder die blöderweise grad aus dem fenster gucken. dafür hält das taxi am besten schon mal an der vorherigen straßenecke :-) )

4. kultstücke aus der kindheit, z.b. hubba bubba.
(daran sieht man mal, dass diese texte von leuten geschrieben werden, die selbst noch kinder sind. hubba bubba. das essen sogar meine kinder noch. was ist mit käpt'n nuss, treets oder sonst was? und peinlich? niemals!)

5. einen liedtext laut, aber völlig falsch mitzusingen.
(ok, I agree. ohne wenn und aber)

6. eine dreistellige zahl von schuhen im schrank.
(davon bin ich lichtjahre entfernt. keine ahnung.)

7. tickets für die take that reunion zu kaufen.
(wie peinlich???!! wir waren quasi die ersten, die HIER geschrieen haben, und was macht ihr am 31.10.??)

8. einem fremden menschen zurückzuwinken.
(also das deutet wieder auf punkt 4 hin - keine ahnung, der verfasser!)

9. das chaotische innenleben der handtasche beim security check am flughafen.
(tja, was soll ich sagen... das ist ein thema für sich und nicht nur beim security check. aber da es hier erwähnt ist, gehe ich davon aus, dass ich keineswegs die einzige bin, die das betrifft. weiter will ich das gar nicht vertiefen... die untiefen meiner handtasche :-) )

10. die verkäuferin nach einer jeansnummer größer fragen.
(mittlerweile wird man ja immer von anderen menschen bedient, falls man überhaupt bedient wird. das ist also nicht peinlich. das wird es nur, wenn die antwort lautet...leider nur bis größe xyz. für solche momente sollte man, falls gefahr besteht, einfach die kleinen boutiquen meiden, auch große, wunderbar anonyme geschäfte führen mittlerweile diverse marken)

Montag, August 20, 2007

kompromissgebremstes lebenshologramm

komischer begriff dachte ich, als ich ihn in einem artikel las.
dazu gabs einige erklärungen – aus dem alltag gegriffen.

auf solche ideen kommt man an manchen tagen.
es geht einem vieles und fast alles auf die nerven – ich nenn das gern
„gebrauchte tage“. schon seit über 20 jahren. ulla meinecke hat das mal besungen: „ da hat man mir wieder mal einen gebrauchten tag angedreht“. perfekt. das beschreibt es auf den punkt – für mein verständnis. und nichts als das zählt an solchen tagen. da bin ich völlig egoistisch und kurzsichtig. wenn ich finde, dass es mist ist, dann ist es mist. wenn es mir schlecht geht, dann kann ich auch nur den schalter wieder umlegen. aber dazu muss man manchmal erstmal seinen missmut ausleben. schlechte energie raus damit wieder platz ist für sonnenschein.

man steht auf, es geht diverses schief, kaffee kippt um, läuft in schubladen. creme auf dem boden oder wimperntusche auf dem t-shirt oder sonstiges, das kennen wir alle. zu spät zur arbeit, schon abgehetzt und verschwitzt ankommen oder sonst was doofes. schlechter start. oder sachen, die einfach nerven. die man sonst erträgt oder vielleicht gar nicht wahrnimmt und plötzlich stören sie. und zwar so sehr, dass man wütend wird, schimpft, schreit, sich ärgert. meist über sich selbst, weil man so unentspannt ist und das macht es noch schlimmer. manchmal trifft es dann einen menschen, der zufällig anruft, mailt, vorbeischaut. man möchte sich entschuldigen – aber kann man das tun? sagen, ich hab heute einen schlechten tag, die dinge haben sich gestapelt, ein tröpfchen brachte das fass zum überlaufen und sie/du waren/st grad in der nähe? das kann man maximal mit einem vertrauten menschen tun, sich und dem anderen diese schwäche eingestehen. aber fremden gegenüber? …ist mir doch egal, sollen sie denken was sie wollen… bleibt dann übrig.

an solchen tagen also hat man eine spezielle sicht auf dinge. das sind nicht die tage, an denen man mit einer freundin – wie hab ich es grad kürzlich gelesen – probleme bespricht und am ende sind vier flaschen wein leer und die probleme sind immer noch dieselben? nein, das sind die tage an denen man tabula rasa macht. radikal ausmistet. sozusagen mit der machete durchs lebensbuschwerk streift, das problem freilegt und nichts mehr an entschuldigungsgestrüpp drumherum stehen lässt. nackt steht die sache vor einem und wird am besten beseitigt. oder enttarnt und verändert. oder wie auch immer.

in dem artikel, der dieses wortungetüm beinhaltete, ging es wie so oft um zwischenmenschliche beziehungen. zum beispiel zwei frauen, die gebetsmühlenartig gründe dafür suchten, warum xyz sich nicht meldet. am besten fand ich die bemerkung mit dem tragischen kindheitserlebnis, wie zum beispiel den verlust seines paninialbums! (das kann ich nachvollziehen!).

ende vom lied – ein (fauler) kompromiss jagt den nächsten und irgendwann hat man schlicht die nase voll davon! im oben erwähnten fall würde ich das von mir durchaus nicht geschätze buch „ He's Just Not That Into You. The No-Excuses Truth to Understanding Guys“ empfehlen.


manchmal ist sprachlosigkeit vielleicht einfach dadurch zu erklären, dass eine frau sich ein herz genommen hat, seine füße in beton gegossen und ihn auf dem grund eines hafenbeckens versenkt hat.
manchmal wäre das eine lösung. aber das ist schon wieder so abstrus, dass ich selbst lachen muss. schon ist die gute laune wieder hergestellt und der nächste kompromiß lauert um die ecke.